Rettich

Rettich (Gattung Raphanus) ist ein Gemüse, mit leicht archaischem Anklang. Das an Vitamin C, B-Vitaminen, und Mineralien wie Kalium, Natrium, Magnesium, Kalzium, Eisen, Phosphor und vielen Enzymen reiche Gemüse war in früherer Zeit ein beliebtes, weil gesundes und günstiges Lebensmittel, welches oft verzehrt wurde. Die alte Kulturpflanze aus dem östlichen Mittelmeergebiet hat sich in Europa und Asien verbreitet - so ist eine grosse Sortenvielfalt entstanden. In Süddeutschland findet man weissen Rettich noch häufig auf Jausenbretteln. Wer es lieber etwas milder mag, sollte zu Daikon Rettich greifen. Rettich wird allgemein roh im Salat verzehrt, gekocht, zum Beispiel im Curry, kann aber auch süss-sauer eingelegt werden. In der Schweiz wurde Rettich vor allem zunächst als Heilpflanze kultiviert - in Form des runden, schwarzen Winterrettichs.
Rettichsamen werden direkt ins Beet gesät, wenn es nicht mehr zu kalt ist. Das bedeutet, dass es nachts über 12 Grad haben sollte. Der Abstand zwischen den Pflanzen sollte mindestens 10 cm betragen, es muss also entweder vereinzelt werden, oder direkt passend gesät werden. Stehen die Pflanzen zu nah, haben sie keinen Platz, ihre Wurzel richtig auszubilden. Damit die Wurzel später die richtige Schärfe ausbildet, und nicht zu viel davon, sollte die Kultur ausreichend gewässert werden.
Keinen frischen organischen Dünger geben (zieht Rettichfliege an). Gegen Rettichschwärze auf ausreichenden Fruchtwechsel achten. Abdecken der Pflanzen mit Kulturschutznetzen kann genügend Schutz gegen Schädlinge bringen.


Filter anzeigen

Farbe

Form

Filter zurücksetzen